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Spielerisch die Angst vorm Krankenhaus verlieren: das Teddybär-Krankenhaus

Beim Projekt Teddybär-Krankenhaus, einer kostenlosen studentischen Initiative, können Kinder ihre Kuscheltiere untersuchen lassen und werden dabei in alle Schritte – von der Anamnese über die Untersuchung und Diagnose bis hin zum Behandlungsplan – spielerisch mit einbezogen. So lernen Kinder im Kita-Alter (Schwerpunkt vier bis sechs Jahre) den Ablauf einer ärztlichen Untersuchung, verschiedene Hilfsmittel und medizinische Geräte kennen.

Kommt die ursprüngliche Idee aus Schweden, so gibt es mittlerweile an fast jeder medizinischen Fakultät in Deutschland ein solches Projekt. Das ehrenamtliche Team der Teddybär-Ärztinnen und Teddybär-Ärzte setzt sich in der Regel aus Studierenden der Humanmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Pflegepädagogik und Pflegeschülern zusammen. Je nach Standort gibt es auch noch (ebenfalls kostenlos) Zusatzangebote wie z. B. Stationen zum Thema gesunde Ernährung.

Ein tolles und sinnvolles Projekt. Denn dass Kinder keine Angst vor dem Krankenhaus und/oder einer medizinischen Untersuchung haben, kann gerade im Ernstfall die Therapie deutlich verbessern.

Das Angebot richtet sich sowohl an Familien als auch an Kita-Gruppen.

Beispiel Berlin: http://berlin.teddyklinikum.de/

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